Aus- & Weiterbildung für Freiwillige

Zufriedenheit in der Freiwilligenarbeit stellt sich dann ein, wenn man die übernommenen Aufgaben erfolgreich meistert und für alle Beteiligten eine positive Wirkung entsteht.

Aus- und Weiterbildungen für Freiwillige tragen dazu bei, dass diese ihr Engagement als erfolgreich erleben.

Bildung von Freiwilligen betrifft den Sektor informeller Bildung. Informelles Lernen ist gewolltes, selbständiges und selbstorganisiertes Lernen, geknüpft an eine bestimmte Aufgabenstellung, in Abgrenzung zum Lernen an sich bzw. zum Lernen auf einen formellen Bildungsabschluss hin.

Freiwillige lernen in Organisationen zum überwiegenden Teil „on the job“: Wissens- und Kompetenzerweiterung geschieht im direkten Kontakt mit Freiwilligenverantwortlichen (Einführung in die Aufgabe, Begleitung während des Engagements in Feedbackgesprächen), in Erfahrungsaustauschtreffen oder Supervisionsrunden mit anderen Freiwilligen sowie in Aus- und Weiterbildungsgefässen für Freiwillige.

Ziele

Indem Organisationen und Institutionen ihre Freiwilligen aus- und weiterbilden, verfolgen sie folgende Ziele:

  • Vermittlung von Organisationswissen (Mission, Leitbild, Abläufe etc.)
  • Vermittlung von Fach- und Methodenwissen im Sinne der Befähigung der Freiwilligen zur Bewältigung ihrer Aufgabestellung zugunsten der betreffenden Zielgruppe (thematische Einführungsmodule, Kommunikationsmethoden, Grundhaltungen etc.)
  • Vermittlung und Training von Schlüsselkompetenzen, die in unterschiedlichen Aufgabestellungen, auch ausserhalb der konkreten Freiwilligenarbeit, angewendet werden können (Fach- und Methodenkompetenzen, soziale Kompetenzen, personale Kompetenzen)
  • Spezialisierung in einem Fachgebiet
  • Anerkennung und Wertschätzung des freiwilligen Engagements